Scharf, sauer, süß und salzig zugleich: Som Tam (ส้มตำ) ist der Klassiker der thailändischen Straßenküche. Der grüne Papayasalat stammt ursprünglich aus dem Isaan im Nordosten Thailands und wird dort zu fast jeder Mahlzeit gegessen – am liebsten mit Klebreis und gegrilltem Hähnchen. Das Beste: Mit den richtigen Zutaten steht ein authentischer Som Tam in nur 15 Minuten auf dem Tisch. In diesem Rezept zeigen wir dir, wie es geht.
Was ist Som Tam?
„Som“ bedeutet sauer, „Tam“ heißt stampfen. Genau so wird der Salat zubereitet: Alle Zutaten werden in einem Mörser (Krok) leicht zerstoßen, damit sich die Aromen verbinden. Die Basis ist unreife, grüne Papaya – sie schmeckt nicht süß wie reife Papaya, sondern neutral, knackig und frisch. Es gibt viele Varianten: Som Tam Thai mit Erdnüssen und getrockneten Garnelen ist etwas süßer, Som Tam Lao oder Som Tam Pla Ra wird mit fermentierter Fischsauce gemacht und schmeckt kräftiger und würziger.
Zutaten für 2 Portionen
Som Tam Rezept: Schritt für Schritt
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Papaya vorbereiten: Die grüne Papaya schälen, halbieren und die weißen Kerne entfernen. Anschließend in feine, lange Streifen raspeln – mit einer Julienne-Reibe oder ganz traditionell, indem man mit dem Messer viele Längsschnitte setzt und dann die Streifen abhobelt.
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Würzbasis stampfen: Knoblauch und Chili in den Mörser geben und grob zerstoßen. Wer es milder mag, beginnt mit einer Chili – nachwürzen geht immer.
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Bohnen und Zucker: Die Bohnen in 3 cm lange Stücke schneiden, mit dem Zucker dazugeben und kurz anstampfen, damit sich der Zucker löst.
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Dressing: Fischsauce (und ggf. Pla Ra) sowie den Saft der Limette hinzufügen. Gerne ein Stück Limettenschale mit in den Mörser geben, das bringt zusätzliches Aroma.
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Papaya und Tomaten: Papayastreifen und halbierte Tomaten dazugeben. Jetzt mit dem Stößel leicht stampfen und gleichzeitig mit einem Löffel wenden. Nicht zu fest – die Papaya soll knackig bleiben.
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Abschmecken: Probieren! Som Tam soll ausgewogen sein: sauer, salzig, süß und scharf. Je nach Geschmack mit Limette, Fischsauce oder Zucker nachjustieren.
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Servieren: Sofort anrichten, nach Wunsch mit Erdnüssen und getrockneten Garnelen bestreuen.
Tipps für den perfekten Papayasalat
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Kein Mörser? Eine große Schüssel und ein Nudelholz tun es auch. Einfach die Zutaten vorsichtig andrücken.
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Die richtige Fischsauce: Für Som Tam Thai reicht klassische Fischsauce. Wer den echten Isaan-Geschmack sucht, nimmt fermentierte Fischsauce (Pla Ra) – sie ist kräftig und intensiv, also lieber vorsichtig dosieren.
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Palmzucker statt Haushaltszucker: Die Mischung aus Rohr- und Kokoszucker bringt eine leicht karamellige Note, die perfekt zur Säure passt.
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Frisch essen: Som Tam schmeckt am besten direkt nach der Zubereitung. Ungewürzte Papayastreifen halten sich im Kühlschrank in einer Dose aber 1–2 Tage.
Was passt zu Som Tam?
In Thailand ist Som Tam selten allein auf dem Tisch. Typische Begleiter sind Klebreis (Khao Niao), gegrilltes Hähnchen (Gai Yang), Schweinenacken vom Grill oder Laab. Auch frische Gurken, Kohl und Kräuter werden gern dazu gereicht, um die Schärfe etwas abzumildern.
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Aktualisiert am 16 October 2026
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